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Harburg-Freudenberger
A member of the POSSEHL-group

Harburg-Freudenberger Erfolgsgeschichte: 150-jähriges Jubiläum am Standort Hamburg-Harburg

Am 8. September 2005 feiert die Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH ihr 150-jähriges Bestehen am Standort Hamburg-Harburg.

Neben langjährigen Kunden und Zulieferern sind Begleiter aus der langen und wechselnden Geschichte des Werkes und der Konzerne sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Handel und Wissenschaft eingeladen. Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust wird dabei sein, der Wirtschaftssenator Gunnar Uldall hält eine Rede, erwartet werden außerdem der Präsident der Technischen Universität Harburg, Prof. Dr. Edwin Kreuzer und sein Vorgänger Prof. Dr. Christian Nedeß, sowie der Vorstandsvorsitzende des Lübecker Mutterkonzerns Possehl, Uwe Lüders.

Seit der Gründung des Werkes 1855 durch German Julius Koeber hat das Lieferangebot des Maschinenbauers mit der wirtschaftlichen Entwicklung Schritt gehalten. Den Start machte Koeber’s Eisenhütte mit Walzwerken und Gussstahl, doch schon bald fertigte er das erste Gummiwalzwerk und spezialisierte sich 1890 auf Maschinen für die Verarbeitung von Ölsaaten und Gummi. Bereits 1908 erhält die Firma einen ersten Preis für eine schwenkbare Öldrehpresse. Das bekannte Warenzeichen HEB (Harburger Eisen- und Bronzewerke) entstand 1910 durch den Zusammenschluss der drei Betriebe Koeber’s Eisenund Bronzewerke, Harburger Eisenwerke AG und Maschinenfabrik Eddelbüttel. In den 50er Jahren schließlich hat der KRUPP-Konzern auf 100% Anteile an dem Hamburger Unternehmen aufgestockt. Als 1998 die beiden Stahlunternehmen Thyssen und Krupp fusionierten, hatte das auch Einfluss auf den Namen des Harburger Werkes, das zuletzt als ThyssenKrupp Elastomertechnik GmbH bekannt war. Im Frühjahr 2005 übernahm dann der Lübecker Mischkonzern Possehl den Maschinenbauer.

Das Harburger Werk der Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH hat in seiner 150-jährigen Geschichte großen Einfluss auf die Herstellung von Reifen und technischen Gummiwaren sowie von Speiseölen und Fetten pflanzlichen und tierischen Ursprungs ausgeübt. „Wir verstehen uns als Partner und Impulsgeber für die Gummi und Ölsaaten verarbeitende Industrie“ so der Vorsitzende der Geschäftsführung Frank Horch.

Blitzlichter aus dem Bereich Kautschuktechnik:

  • 1972 wurde die erste hydraulische PKW-Reifen Heizpresse auf der Hannover Messe vorgestellt.
  • 1979 folgte die Vorstellung der ersten Scherkopfspritzkopfanlage auf der K-Messe in Düsseldorf.
  • 1984 präsentierte das Unternehmen die erste einstufige Reifenaufbaumaschine Typ P1+2 wieder auf der K-Messe in Düsseldorf.
  • 1987 wurde in Nürnberg auf der Kautschuktagung erstmals das Hammerkopfschließsystem in der Spritzkopftechnologie gezeigt.
  • 1999 erfolgte die Markteinführung der Säulen-Reifenheizpresse anlässlich der Tire Technology Expo in Hamburg und
  • 2004 Markteinführung der ersten Bodenreifenaufbaumaschine PLT 3-23 plus
  • 2005 die Installation und Inbetriebnahme des ersten Kalanders beim Kunden.

Höhepunkte aus dem Bereich Speiseöltechnik (seit 1957):

  • Ca. 1500 Schneckenpressen zur Ölherstellung und Verarbeitung von Schlachtabfällen
  • Ca. 400 Extraktionsanlagen und Ausrüstungen
  • Ca. 400 Produktionsanlagen zur Herstellung von Speiseölen und -Fetten

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Rentnerinnen und Rentner des Werkes in Hamburg-Harburg werden am 9. September ihre große Jubiläumsparty feiern. Zusammen mit ihren Angehörigen erwartet sie ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm mit viel Musik, internationaler Küche und natürlich der einen oder anderen Überraschung. Durch das Programm der beiden Tage führt die auf Hamburg Eins moderierende Anna Heesch.

Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH ist seit März dieses Jahres ein Unternehmen der weltweit agierenden Lübecker Possehl-Gruppe und hat im letzten Geschäftsjahr 2003/04 einen Umsatz von 150 Mio. € erwirtschaftet. Weltweit beschäftigt das Maschinenbauunternehmen rund 1050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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