10 Jahre Werk Belisce
03.06.2008
10 Jahre Werk Belisce – eine Erfolgsgeschichte
1998 – 2008 die Erfolgsgeschichte der kroatischen Fertigungsstätte von Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH
„Am 1. April hatten wir in Belisce viele Gründe zum Feiern,“ freut sich Günter Simon, Geschäftsführer von Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH in Hamburg. „Nicht nur konnten wir das 10jährige Bestehen unseres erfolgreichen Fertigungsstandorts für Heizpressen feiern. Auch 130 Mitarbeiter feierten ihre 10jährige Firmenzugehörigkeit.“ Mit einem großen Fest feierte die Belegschaft sich selbst und den Standort, zu dem auch Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft Kroatiens eingeladen waren. Im Werk in Belisce, in Kroatien im Dreieck zwischen Ungarn und Serbien, werden neben den Heizpressen noch Komponenten für die Standorte Hamburg und Freudenberg gefertigt.
Kontinuierliches Wachstum
Als Harburg-Freudenberger vor zehn Jahren die ortsansässige Maschinenfabrik im Rahmen eines Joint Ventures mehrheitlich von der Bel AG übernahm, erwarb sie eine intakte Infrastruktur mit einem veralteten, aber funktionsfähigen Maschinenbestand und großzügigen nicht genutzten Montagehallen. Außerdem waren sehr gut ausgebildete und hochmotivierte Arbeitskräfte verfügbar.
Das Ziel der Unternehmensführung von Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH in Hamburg war es, in Belisce Reifenheizpressen zu weltweit wettbewerbsfähigen Preisen zu produzieren. Mit 150 Mitarbeitern startete1998 bereits wenige Monate nach Abschluss des Joint Venture Vertrages die Produktion, da verließen lediglich ca. 40 Reifen-Heizpressen im Jahr das kroatische Werk. Mittlerweile arbeiten in Belisce fast 400 Mitarbeiter in Produktion
und Verwaltung und es wurden in den zehn Jahren über 1350 Reifenheizpressen ausgeliefert. „Unsere junge Mannschaft, der Altersdurchschnitt liegt bei Mitte 30, ist hoch motiviert und leistungsstark. Dadurch können wir ein sehr hohes Niveau in der Produktion und in den Fertigungszahlen erreichen,“ erläutert Norbert Behrendt, der Bereichsleiter Heizpressen und Geschäftsführer in Kroatien, das Erfolgsrezept des Standortes.
Zusammen mit seinem kroatischen Geschäftsführer-Kollegen Branko Visnjovic will er diesen Weg weiter fortsetzen. Es wird weiterhin modernisiert, das heißt neue Maschinen zur Metallbearbeitung werden aufgestellt und damit ältere ersetzt.
Der Geschäftserfolg am Standort Belisce hat auch positive Auswirkungen auf den Stammsitz von Harburg-Freudenberger Maschinenbau in Deutschland. So wurde auch die Belegschaft der Heizpressenabteilung in Hamburg-Harburg von acht auf mittlerweile 44 Mitarbeiter aufgestockt.
“State of the Art” der Technik
Die Harburg-Freudenberger Maschinenbau-Reifenheizpressen verdanken ihren Markterfolg einer Reihe technischer Besonderheiten, die den Reifenproduktionsprozess vereinfachen und wirtschaftlicher gestalten. Die Pressen können zum Beispiel ebenerdig aufgestellt werden, ohne die sonst übliche Grube unter der Maschine. Eine schnelle, patentierte Formverstellung oder eine einfache Verriegelung zählen ebenso zu den Vorzügen der Maschinen, wie ein Balgmechanismus ohne dynamische Dichtungen mit Teflonschläuchen für die Medienzuleitung. Für den Formenwechsel oder Wartungsarbeiten sind die Pressen gut zugänglich und können aufgrund ihrer Modulbauweise leicht umgebaut und mit anderen Kernkomponenten, wie z.B. Balgmechanismen, erweitert werden.
Basierend auf dieser modularen Bauweise produziert Harburg-Freudenberger Maschinenbau mittlerweile verschiedene Typen der Säulen-Heizpresse. Neben der Basis-Variante zur Teil-Vulkanisation von Reifen und der Standard-Variante zur kostengünstigen Massenproduktion in großen Stückzahlen sind zahlreiche kundenspezifische Maschinenlösungen möglich. Darunter auch komplexe High-Tech-Pressen zur Produktion von qualitativ höchst anspruchsvollen Hochgeschwindigkeits- und Flugzeugreifen. Bei kundenspezifischen Anpassungen und der Weiterentwicklung der Heizpressen-Technik arbeiten die kroatischen Mitarbeiter eng mit der Unternehmenszentrale in Hamburg zusammen.
Weltweit erfolgreich
Die Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH ist mit rund 1.100 Mitarbeitern weltweit eines der führenden Maschinenbau- und Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Gummimischtechnik, Kautschuktechnik und Speiseöltechnik. Mit Produktionswerken in drei Ländern (Deutschland, Kroatien und USA) sowie Standorten und Vertretungen auf der ganzen Welt konnte im letzten Jahr ein Umsatz von ca. 235 Mio. Euro erwirtschaftet werden.
Kontakt Harburg-Freudenberger:
Sabine Sergel
Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH
Seevestr. 1; 21079 Hamburg
Telefon: (040) 77 179 370; Fax: (040) 77 179 630
sabine.sergel@hf-group.com


