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Harburg-Freudenberger
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Jatropha

11.09.2008

Harburg-Freudenberger bestens für Jatropha gerüstet

Anlagen der Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH eignen sich ausgezeichnet für die Biodiesel-Gewinnung aus der Raps-Alternative Jatropha

Hamburg - Die Produktion von Bio-Diesel aus Nutzpflanzen wie Raps und Sonnenblumen steht derzeit stark in der Kritik. In diesem Zusammenhang wird die tropische Jatropha-Pflanze, umgangssprachlich auch als „Brechnuss“ bekannt, als viel versprechende Alternative gehandelt. Viele der Argumente, die gegen die Energiegewinnung aus Nutzpflanzen vorgebracht werden, treffen auf Jatropha nicht zu. Die Umstellung vorhandener Industrieanlagen auf die Herstellung von Jatropha-Öl ist zudem denkbar einfach. Denn die gängigen Press- und Extraktionsverfahren können ohne Umrüstung der Maschinen auch auf den Rohstoff Jatropha angewandt werden. Die Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH bietet an Jatropha interessierten Investoren neben der Lieferung hochwertiger Maschinen auch Unterstützung bei Planung und Inbetriebnahme von Anlagen zur Jatropha-Verarbeitung.

Anspruchslos, effizient und ökologisch

Die Jatropha-Saat besteht aus Kernen, die zuvor bereits manuell aus den harten äußeren Schalen entfernt wurden. Anschließend werden sie in der Schnecken-presse mechanisch entölt. Somit unterscheidet sich der Saataufbereitungs-prozess kaum von der Verarbeitung anderer Ölsaaten. „Die Jatropha-Pflanze kann im Gegensatz zu anderen Ölsaaten komplett energetisch verwertet werden“, so Josef-Werner Schneider, Sales Manager bei Harburg-Freuden-berger. „Der Press-Kuchen, der bei Raps als Futtermittel Verwendung findet, eignet sich hervorragend als Brennstoff in Form von Pellets, Holzkohle oder Mehlstaub. Die äußere Schale der Jatropha-Nuss kann ebenfalls zur Energieerzeugung genutzt werden. Sie eignet sich jedoch auch hervorragend als biologischer Dünger.“ Ein großer Vorteil der Jatropha-Pflanze gegenüber Raps ist ihr geringer Anspruch. Sie wächst selbst auf kargen Wüstenböden, benötigt kaum Dünger und gerade einmal drei bis vier Liter Wasser pro Jahr. Aufgrund ihrer Kälteempfindlichkeit wird die Pflanze vor allem in äquatornahen Regionen wie beispielsweise Afrika, Südamerika oder Fernost angepflanzt. „Jatropha macht die Wüsten grün“, prophezeit Schneider. „Entsprechende Plantagen entstehen auf bisher ungenutztem Ödland. Hinzu kommt: Die Verwertung von Jatropha als Treibstoff hat keinen Einfluss auf die Nahrungsmittelversorgung. Denn weder die Pflanze, noch das daraus gewonnene Öl sind für Menschen oder Tiere genießbar.“

Langfristiges Investitionsgut

Da die Jatropha-Pflanze fünf Jahre bis zur Erntereife benötigt und die Forschungen auf diesem Gebiet noch recht jung sind, existieren bisher keine erntefähigen Groß-Plantagen. „Eine Investition in Raffinationsanlagen lohnt sich, denn der Markt befindet sich derzeit im Wachstum und ist offen für Neu-investoren“, so die Einschätzung von Josef-Werner Schneider. „Derzeit wird Jatropha hauptsächlich auf kleinen Plantagen in Afrika angebaut. Dafür haben wir eigens ein kleines Modell der bewährten EP-Schneckenpresse verfügbar. Langfristig konzentrieren sich die Pläne für die Massenproduktion von Jatropha-Öl jedoch auf Europa.“

 

Weltweit führend

Die Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH ist mit 1200 Mitarbeitern weltweit eines der führenden Maschinenbau- und Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Gummimischtechnik, Kautschuktechnik und Speiseöltechnik. Mit Produktionswerken in drei Ländern (Deutschland, Kroatien und USA) sowie Standorten und Vertretungen auf der ganzen Welt konnte im letzten Jahr ein Umsatz von über 235 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Mehr Informationen zum Unternehmen und den Produkten erhalten Sie unter www.harburg-freudenberger.com.

Kontakt Harburg-Freudenberger:
Sabine Sergel
Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH
Seevestr. 1; 21079 Hamburg
Telefon: (040) 77 179 370; Fax: (040) 77 179 630
sabine.sergel@hf-group.com

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